Württembergische Doppel – Lernen statt Jammern
Württembergische Doppel in Feuerbach auf dem Krypton-Pattern.
Von Anfang an war es für mich schwierig, ein klares Fenster zu finden. Gestartet bin ich mit dem Crown Victory, weil er im Einspielen noch die beste Bewegung im Backend gezeigt hat. Mesmerize ließ eher Ecken stehen, beim Raptor Reign fehlte mir etwas der Pop hinten raus. Also zunächst die Option, die sich am spielbarsten angefühlt hat.
Auf der Bahn war es dann alles andere als leicht. Vieles Richtung zweiter Pfeil kam bei mir nicht mehr zurück, also musste ich deutlich weiter innen spielen. Dort war die Linie aber anspruchsvoll und ich habe es nicht geschafft, genug gute Würfe am Stück zu machen, um richtig in den Flow zu kommen.
Nach dem Bahnwechsel begann die Suche nach einer besseren Lösung: Sky Raptor, Raptor Reign, Mesmerize später Evoke Hysteria.
Was wirklich weh getan hat: die Räumfehler und die 4 Splits im 3ten Spiel. Genau dort lag am Ende auch die größte Lehre des Tages. Ich hätte früher aufhören müssen, den Strikes hinterherzujagen, und stattdessen mehr auf sauberes Sparegame und kontrolliertes Bowling setzen sollen.
Die Ergebnisse im einzelnen:
181 (2 Räumfehler), 169 (2 Räumfehler, 1 Split), 136 (4 Splits, 1 Räumfehler), 141 (3 Räumfehler, 1 Split), 166 (1 Räumfehler, 1 Split), 169 (1 Räumfehler, 1 Split)
Mit den Ergebnissen war dann auch in der Vorrunde Schluss.
Trotzdem: Auch solche Tage gehören dazu. Sie zeigen, woran man arbeiten kann, und machen dich langfristig besser. In ein paar Wochen wartet das Ölbild erneut im Mixed. Dann mit mehr Erfahrung, klarerem Bild und der Revanche auf der Bahn.




