Kleine Ursache, große Wirkung
Heute waren die ersten 6 Bahnen mal wieder mit den üblichen Verdächtigen belegt ;P Immer schön so auf die Halle zu kommen 🙂 Gestartet bin ich mit dem Two-Step Drill, um Timing und Balance bewusst aufzubauen. Der Fokus lag darauf, den Schwung ruhig entstehen zu lassen und den Körper kontrolliert in die Abgabe zu führen.
Im Anschluss ging es weiter mit dem Dead-Ball Setup. Ziel war es, den Ball wirklich „arbeiten zu lassen“ – ohne aktives Drücken oder Ziehen. Ergänzend habe ich mehrfach den Push-away-Pause-Drill eingebaut, um den Start zu entschleunigen und mehr Klarheit in den Bewegungsbeginn zu bringen. Danach folgte Gassentraining, um Linie, Blickführung und Konstanz zu festigen.
Räumtraining – 10er & 7er. Überraschend lief es zunächst deutlich schlechter als erwartet. Die Würfe fühlten sich eigentlich solide an, das Ergebnis passte jedoch nicht dazu. Erst mit einem Hinweis von Dodo wurde die Ursache klar: Mein Oberkörper war in der Abgabe zu weit nach vorne
Nachdem ich bewusst darauf geachtet habe, aufrechter zu bleiben, kam die Kontrolle sofort zurück. Stand, Release und Balllauf passten wieder zusammen – ein klassischer Moment, in dem ein kleines Detail den gesamten Wurf beeinflusst.
Was gut bei der Endposition funktioniert:
- Stabiler Stand bei der Abgabe
- Balance grundsätzlich vorhanden
- Saubere, kontrollierte Abgabe
- Daumen kommt sauber zuerst aus dem Ball
Woran ich arbeiten muss:
- Der Oberkörper kippt in der Abgabe zu weit nach vorne
- Dadurch verschiebt sich der Körperschwerpunkt vor das Standbein
- Das erzeugt zusätzliche Spannung und macht das Release unkonstanter – besonders bei Spares
Learning des Tages
Bessere Haltung war heute der Schlüssel und das Training hat erneut gezeigt, wie wichtig externe Hinweise und Videoanalyse sind.
Special Thanks
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Marc für seinen unermüdlichen Einsatz und die großartigen Videoaufnahmen bedanken. Die Videos sind ein enormer Mehrwert für die Analyse und helfen mir, technische Details wirklich zu verstehen und gezielt daran zu arbeiten.
Ein ebenso großes Dankeschön geht an Sarah, die mit ihrem Blick fürs Detail genau im richtigen Moment auf den Auslöser drückt und damit immer wieder starke Bilder einfängt.



