SG Stern Liga – Zwischen Flow und verpassten Spares
Erneuter Start für die SG Stern Stuttgart – wieder mit einer tollen Mannschaft. Ich wusste im Vorfeld nicht, welche Ölung mich in Fellbach erwartet, deshalb habe ich mich beim Einspielen wie geplant auf meinen Mesmerize und den Crown Victory verlassen. Der Crown war schnell raus: Er lief viel zu lang und schob dann unkontrolliert ins Pindeck.
Der Mesmerize dagegen zeigte sofort ein klares Bild, also startete ich damit ins erste Spiel.
Spiel 1 Mesmerize – 185: Ich bin gut ins Spiel gekommen. Der Mesmerize zeigte eine stabile Länge und ein kontrolliertes Backend. Ich habe meinen Breakpoint sauber getroffen – trotzdem blieben schon einige Einzelpins stehen, ein erstes Zeichen dafür, dass das Carry auf dieser Bahn nicht ganz einfach werden würde. Zwei Räumfehler haben mir am Ende das 200er Spiel genommen.
Spiel 2 Mesmerize – Katana – 190: Das Bild aus Spiel 1 bestätigte sich: gute Treffer, aber immer wieder einzelne Pins. Also Wechsel auf den Katana. Sofort mehr Winkel, mehr Leben im Pindeck, deutlich besserer Carry. Ein Split und ein Räumfehler verhinderten erneut die 200, aber spielerisch war das ein richtig starkes Game.
Spiel 3 Katana – 167: Viel zu schnell, keine Kontrolle und Breakpoint nicht konstant getroffen und dadurch zwei Splits plus ein Räumfehler. Der Katana hätte funktioniert – aber ich muss meine Linie schon treffen und mein Tempo im Griff haben, und das habe ich in diesem Spiel nicht mehr geschafft. 2 Splits und einen Räumfehler.
Spiel 4 Katana – 1 Wurf Mesmerize – Katana 171: Ich startete wieder mit dem Katana, merkte aber, dass ich nicht sauber genug treffe. Ein kurzer Versuch mit dem Mesmerize sollte Stabilität bringen – aber schon der erste Wurf führte zu einem Split, weil der Mesmerize an diesem Punkt einfach nicht mehr genug Winkel hatte. Also sofort zurück zum Katana, der weiterhin die richtige Wahl war. Ich bekam mich wieder etwas gefangen, traf aber meinen Breakpoint nicht mehr mit der Konstanz aus Spiel 1 und 2. 2 Splits und ein Räumfehler.
Mit 713 auf 4 jetzt keine Vollkatastrophe – aber besser geht ja bekanntlich immer.
Im nächsten Training liegt der Fokus deshalb ganz klar auf Räumtraining und Spielen über die Mitte.


